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Powerregion Enns-Steyr

10:51 | 25.03.2015 |

Zwischen Steyr, Enns und St. Florian haben sich acht Gemeinden dazu entschlossen zukünftig in Sachen gemeinsamer Raumordnung, gemeinsamer Standortsicherung und Standortentwicklung sowie gemeinsamer Regionalentwicklung zusammen zu arbeiten.

Zu der sogenannten Powerregion gehören die Gemeinden Asten, Enns, Dietach, Hargelsberg, Kronstorf, St. Florian, Steyr und Wolfern.    
Powerregion-Sprecher ist der Kronstorfer Bürgermeister Christian Kolarik. Sein Stellvertreter ist der Steyrer Bürgermeister Gerald Hackl.

Bisher arbeiteten die Gemeinden einer Region in Sachen Raumordnung und Standortsicherung oft mit Konkurrenzdenken  nebeneinander oder sogar gegeneinander her.
Bürgermeister Kolarik: „ Die Gemeinden teilen sich die Kommunalsteuern der Unternehmen, die sich in der Powerregion ansiedeln nach einem vereinbarten Schlüssel auf. Damit fällt ein Konkurrenzdenken weg, das für die Region insgesamt nicht wünschenswert ist.“
In allen acht Gemeinderäten wurden die Beschlüsse zur Zusammenschließung der Powerregion einstimmig gefasst.

In der Powerregion hat die gemeinsame Raumordnung, gemeinsame Betriebsstandortentwicklung und gemeinsame Regionalentwicklung  einen hohen Stellenwert.

In der 205 km² großen „Powerregion“ leben rund 72.000 Menschen.
Neben der Betriebsansiedlung und Standortentwicklung werden auch neue Räume für Natur, Landwirtschaft, Freizeit und Wohnen geschaffen.

Bürgermeister Karl Kollingbaum:    
„Die Marktgemeinde Asten ist bemüht, in der Region mitzuwirken, um die Wirtschaft zu fördern, neue Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen, die Lebensqualität und den Wohlstand der Bewohner zu gewährleisten und zu erhöhen. Jede einzelne Gemeinde kann nur schwer diese Bemühungen umsetzen und es ist daher zu erstreben einen Rahmen für eine interkommunale Zusammenarbeit zu schaffen. Diese Chance bietet für die Marktgemeinde Asten die „Power Region Enns-Steyr“. Bei einer Region mit einem Gebiet von ca. 205 km², mit ca. 72.000 Einwohnern, bedarf es einer interkommunalen Raumentwicklung sowie Festlegungen von Rahmenbedingungen.“